DVD Zwischen Camelot und Wartburg: Artusritter Tristan in der Terraverde-Malerei auf Schloss Runkelstein

DVD Zwischen Camelot und Wartburg: Artusritter Tristan in der Terraverde-Malerei auf Schloss Runkelstein

Artusritter Tristan in der Terraverde-Malerei auf Schloss Runkelstein (DVD)

(Erfurt, tv.art_DVD Camelot-Wartburg). Das Schloss Runkelstein bei Bozen (Südtirol)  wird auch  wegen seines  enormen Umfangs an gotischen Wandmalereien „die Bilderburg“ genannt. So ließen die Auftraggeber, die Kaufleute Vintler um das Jahr 1400 auf Schloss Runkelstein auch zur Artus-Epik zwei Wandmalereien an die Wände bringen. 

Im Sommerhaus entstanden, neben dem Garel-Bilder-zyklus, die Tristan_Malerei in Terrvaverde-Technik. Als Romanvorlage für die sogenannte "Grünmalerei" diente der „Tristan“ des Gottfried von Straßburg.

Die Bildfolge auf Schloss Runkelstein verkürzt die Handlung und setzt eigene Akzente. Es beginnt mit dem Kampf Tristans gegen Morold, den Onkel der irischen Königstochter Isolde. Auf dem Seeweg geht es dann nach Irland, wo Tristan im Auftrag des englischen Königs Marke um die Hand Isoldes wirbt. Kaum gelandet, muss der Held mit einem Drachen kämpfen. Der verletzte Tristan wird von Isolde in der Burg ihres Vaters gepflegt. Obwohl Isolde in Tristan den Mörder ihres Onkels erkennt, folgt sie dem Brautwerber. Bei der Überfahrt trinken Tristan und Isolde irrtümlich von einem Liebestrank, der sie auf ewig miteinander verbindet. Der Ehebruch ist somit in der Malerei auf Schloss Runkelstein vorprogrammiert und wird in der Szene des „Bettsprungs“ vollzogen. Der Bilderzyklus endet mit einem Gottesurteil, bei dem Isolde durch das Anfassen eines glühenden Stabes ihre Unschuld beweisen soll.

Die Erzählung von Tristan und Isolde ist neben der vom Gral oder der von König Artus und seiner Tafelrunde einer der Stoffe, die von der erzählenden Literatur des europäischen Mittelalters häufig bearbeitet wurden. Besonders in Frankreich und Deutschland haben Dichter ihr Können an der Gestaltung dieses spannungsreichen Stoffes erprobt. Auf der Version des Thomas von England schließlich fußt der ebenfalls fragmentarische Versroman Tristan des Gottfried von Straßburg aus dem 13. Jh, der als „klassische“ Stoffrepräsentation des Mittelalters gilt. Sowohl Ulrich von Türheim als auch Heinrich von Freiberg schrieben eine Fortsetzung, um Gottfrieds Fragment abzuschließen. Quelle: Wikipedia, tv.art online journal

Weitere Info finden Sie unter DVD - Edition Zwischen Camelot und Wartburg 

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